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13.04.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Bündnis für Aufklärung

Vor Verhandlungsbeginn im NSU-Prozeß gehen Angehörige der Opfer und ein breites Spektrum demokratischer Kräfte mit konsequenten Forderungen auf die Straße

Claudia Wangerin
Einen kämpferischen, aber gleichzeitig offenen Charakter soll die Demonstration haben, zu der das Münchner Bündnis gegen Naziterror und Rassismus für den heutigen Samstag in der bayerischen Landeshauptstadt aufgerufen hat. Am Wochenende vor Beginn der Hauptverhandlung gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte, denen eine Unterstützung des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) vorgeworfen wird, wollen über 130 linke Gruppen, Migrantenverbände, Partei- und Gewerkschaftsgliederungen zusammen mit Angehörigen der Opfer auf die Straße gehen. Eine klassische Blockbildung soll dabei vermieden werden.

Sie fordern die »schonungslose Aufklärung« der Verstrickung von Geheimdiensten und Polizeibehörden in den Skandal um die Mordserie an Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kilic, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik und Halit Yozgat, deren Motiv erst über zehn Jahre nach dem...

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