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04.04.2013 / Ausland / Seite 6

Korea-Konflikt spitzt sich zu

Pjöngjang schließt Sonderzone des Industrieparks Kaesong. Drohung der Regierung in Washington: USA und Südkorea sollen militärisch »verteidigt« werden

Knut Mellenthin
Die Krise auf der koreanischen Halbinsel wird weiter verschärft. Während die US-Regierung androht, sie werde die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten militärisch »verteidigen«, schloß Nordkorea am Mittwoch den Zugang zum gemeinsam mit dem Südteil des Landes betriebenen Industriepark ­Kaesong. 53400 Nordkoreaner produzieren dort unter Leitung von 860 Managern und Vorarbeitern aus dem Süden Exportgüter im Auftrag von 123 südkoreanischen Firmen.

Die 66 Quadratkilometer große Industrieregion Kaesong liegt zehn Kilometer nördlich der Waffenstillstandslinie, die seit 1953 die Grenze zwischen beiden koreanischen Staaten bildet. Kaesong wurde im Mai 2003 vereinbart und im Jahr darauf als zollfreie Zone in Betrieb genommen. Sie stellt die wichtigste und zur Zeit sogar die einzige Verbindung zwischen der Demokratischen Volksrepublik (DVRK) im Norden und der Republik Korea im Süden dar.

In der Hauptsache bedeutet die Entscheidung der nordkoreanischen Führung a...



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