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04.04.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Warnungen vor eingefrorenen Guthaben

Troika gibt Putin recht

Rainer Rupp
Durch Manipulation der Rechnungen von Rohstoffexporten – billig an eine eigene Firma im Westen verkaufen und dort teuer weiterverkaufen – haben viele ganz normale russische Unternehmen (nicht die Mafia) an der Steuer vorbei im Westen Gewinne angesammelt, die dann auf den Konten zypriotischer Banken gelandet sind. Von dort gingen sie wieder zu einem großen Teil über eine zypriotische Firma als EU-Investitionen nach Rußland zurück.

Durch die Einschaltung einer Holdinggesellschaft mit Sitz in der EU wollten sich die russischen Kapitalisten Rechtssicherheit vor potentiellen Zugriffen Moskaus auf ihre nach Rußland zurücküberwiesenen Finanzen verschaffen. Zugleich sind russische Schwarzgelder in Höhe von etwa 20 Milliarden Euro dauerhaft in Form von Immobilien, teuren Autos und Bankguthaben auf Zypern geblieben. Aber nicht der Kreml hat die russischen Geschäftsleute über den Löffel balbiert sondern die Erzkapitalisten der EU, in die sie ihr ganzes ...

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