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04.04.2013 / Inland / Seite 8

»Räumung der Freien Schule Kreuzberg wäre der Gipfel«

Opfer eines Finanzinvestors: Alternatives Schulprojekt in Berlin sucht verzweifelt nach neuen Räumen. Ein Gespräch mit Jana Fischer

Alexandra Kimel
Jana Fischer ist eines von drei Vorstandsmitgliedern der Freien Schule Kreuzberg

Die Freie Schule Kreuzberg (FSX) ist eines der wenigen alternativen Schulprojekte in Berlin. Sie sitzen schon fast auf der Straße, nachdem Ihnen im vergangenen Jahr die Räume gekündigt wurden. Wie ist es dazu gekommen und wie geht es weiter?

Der Immobilieninvestor ESTAVIS AG hat die Räumlichkeiten gekauft und uns kurz darauf gekündigt. Er möchte die Räume luxussanieren und gewinnbringend verkaufen – eine Schule stört da nur. Bis August 2013 müssen wir mit 32 Kindern und acht Pädagogen unsere Räume verlassen – bis dahin müssen wir aber einen neuen Standort gefunden haben!. Zur Zeit werden in Berlin viele Familien aus Profitgier aus ihren Wohnungen herausgeworfen – die Räumung einer Schule wäre aber der Gipfel, der Aufschrei wäre mit Sicherheit groß. Finden wir bis August keine neuen Räume, ist die FSX jedenfalls von der Schließung bedroht.

Worin unterscheidet...


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