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04.04.2013 / Feuilleton / Seite 13

Dreh- und Angelpunkt

Vor 45 Jahren wurde Martin Luther King ermordet

Karin Leukefeld
Tausende Arbeiter der Müllabfuhr hatten sich Anfang April 1968 in Memphis/USA versammelt, um gegen ihre schlechten Arbeitsbedingungen und für bessere Löhne zu protestieren. Angeführt werden sollte der Marsch von Martin Luther King, dem prominenten Streiter für die Rechte der Schwarzen, gegen Rassismus und Ausgrenzung in den USA. Am 4. April wurde Martin Luther King auf dem Balkon eines Hotels in Memphis ermordet.

Geboren wurde Michael King am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia. Die Eltern änderten seinen Namen in Martin, er studierte Theologie und erhielt 1955 den Doktortitel. In den 1950iger Jahren beteiligte er sich an zivilen Protesten gegen die Apartheid, die im »Land der Freien« vor allem in den Südstaaten noch immer die Regel war. Berühmtes Beispiel dafür wurde die schwarze Bürgerrechtlerin Rosa Parks, die sich eines Tages in Montgomery weigerte, ihren Sitzplatz in einem Bus an einen weißen Mann abzutreten. Damals mußten in den Südstaaten schwarze...

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