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18.03.2013 / Inland / Seite 5

Mieter schlagen Krach

Proteste gegen steigende Wohnkosten und Verarmungspolitik in Berlin reißen nicht ab. Bündnis aus 30 Organisationen demonstrierte am Wochenende gegen SPD-CDU-Senat

Christian Linde
Hohe Mieten, niedrige Löhne und Jobcenter-Streß haben am vergangenen Samstag rund tausend Menschen in Berlin auf die Straße gebracht. Unter dem Motto »Diese Regierung macht uns arm« startete ein Protestmarsch an dem Ort, der an der Spree symbolisch für den Widerstand ist: am Kottbusser Tor im Stadtteil Kreuzberg. Dort, wo Anwohner seit 2011 gegen die exorbitanten Mietpreissteigerungen bei Sozialwohnungen mittlerweile in einem Dauercamp auf ihre Lage aufmerksam machen. Aufgerufen zu der Demo hatten neben der hiesigen Mietergemeinschaft Kotti&Co und zahlreichen weiteren Mieter- und Stadtteilinitiativen insgesamt rund 30 Organisationen. Darunter der Bundesverband der Migranten, die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, das Erwerbslosenforum Deutschland, der Fußballverein Türkiyem Spor und die Landesarmutskonferenz Berlin.

Mit der Demonstration sollte nicht mehr nur die Mieten- und Wohnungspolitik, sondern ebenso die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik des Berline...

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