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05.03.2013 / Ausland / Seite 6

Dämpfer für Österreichs Rechte

Freiheitliche Partei verliert bei Regionalwahlen in Kärnten und Niederösterreich

Simon Loidl
Von 44,9 Prozent auf 17,1 Prozent – einen so deutlichen Absturz, wie ihn die rechte Freiheitliche Partei Kärntens (FPK) bei den Landtagswahlen am Sonntag erlebt hat, gab es bisher noch nie bei einer Wahl in Österreich. Nach 13 Jahren an der Regierung müssen die Freiheitlichen den Posten des Landeshauptmanns (Ministerpräsident) in ihrer bisherigen südösterreichischen Hochburg an die Sozialdemokraten (SPÖ) abtreten. Diese konnten 8,4 Prozent zulegen und sind mit 37,1 Prozent nun die stärkste Partei in Kärnten.

Der Grund für die Verluste der Freiheitlichen ist im Zusammenbruch des »System Haider« zu suchen. Der im Oktober 2008 alkoholisiert verunfallte Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hatte sich mit einer Mischung aus Klientelpolitik, Korruption, Ausländerfeindlichkeit und neoliberaler Privatisierungspolitik Zustimmung erkauft und die traditionell starke Stellung der Freiheitlichen bzw. des 2005 nach Flügelkämpfen gegründeten »Bündnis Zukunft Öste...

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