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27.02.2013 / Inland / Seite 4

»Preisentwicklung zumindest verstärkt«

Vertrauliche Studien belegen Zusammenhang von Agrarspekulation und Hunger in der Welt

Ralf Wurzbacher
Die Deutsche Bank und die Allianz-Versicherung wehren sich gegen den Vorwurf, mit ihren Nahrungsmittelwetten die Not in der Welt zu verschärfen. Es gebe im Gegenteil »zahlreiche Vorteile von Agrarterminmärkten« und kaum »stichhaltige empirische Belege« für Preissteigerungen oder Preisschwankungen durch entsprechende Finanzinstrumente, behauptete am Montag ein Sprecher von Deutschlands größtem Geldinstitut. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat dagegen Dokumente publik gemacht, die sehr wohl einen Zusammenhang zwischen der extensiven Spekulation und dem globalen Hunger nahelegen. Die besondere Brisanz daran: Die Papiere stammen von den Zockern selbst.

Tatsächlich haben die hauseigenen Forschungsabteilungen von Allianz und Deutscher Bank wiederholt auf die gefährliche Geschäftemacherei mit Weizen und Reis hingewiesen. In einer Medienmitteilung vom Sonntag zitiert Foodwatch aus sechs Schriftstücken. So heißt es in einem mit »ausschließlich zur internen ...

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