25.02.2013
Gegen Kapitalflucht
Rußland will sich besser gegen illegale Finanztransfers korrupter Funktionäre ins Ausland schützen. Kritiker sprechen von »symbolischem Akt«
Von Knut Mellenthin
Leitende russische Staatsfunktionäre und Spitzenmanager von Staatsbetrieben sollen keine ausländischen Bankguthaben, Aktien und Wertpapiere mehr besitzen dürfen. Ein entsprechendes Gesetz hatte Präsident Putin der Duma am 12. Februar zugeleitet. Am Freitag billigte das Unterhaus des Parlaments die Vorlage in erster Lesung mit den Stimmen von 443 Abgeordneten. Da die Duma 450 Sitze hat, ist offensichtlich, daß neben Putins Partei »Einiges Rußland« (238 Mandate) auch ...
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