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25.02.2013 / Thema / Seite 10

Westdeutsche Mythen

Vorabdruck. Glaubenssätze eines Separatstaates: Währungsreform und Grundgesetz bilden die Bausteine der »Erfolgsgeschichte« BRD

Karl Unger
In den ersten Märztagen erscheint im PapyRossa Verlag von Karl Unger die Monographie »Der Weg nach oben. Geschichte Westdeutschlands und der Bonner Republik. Aus diesem Anlaß druckt jW den zweiten Teil des 4. Kapitels, »Neuordnung und Kalter Krieg«, lediglich um einige kurze Passagen gekürzt.

Die »soziale Marktwirtschaft« ist unzweifelhaft ein Grunddatum für die Entwicklung des politischen Selbstverständnisses der Westdeutschen, und ihr Gründungsmythos ist die Währungsreform. Das Leitbild des deutschen Kapitalismus nach 1945 konnte sich auf theoretisch weit ausgearbeitete Konzepte stützen. (…) Relevanz erlangte dieses Konzept, weil es ab Mitte 1948 die theoretische Grundlage der Politik des Wirtschaftsrates war und von den Unionsparteien noch vor den Bundestagswahlen 1949 in das offizielle Parteiprogramm, die »Düsseldorfer Leitsätze«, aufgenommen wurde.

Der Begriff »soziale Marktwirtschaft« stammt vom späteren Staatssekretär im Wirtschaftsministe...


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