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22.02.2013 / Feminismus / Seite 15

Gleichberechtigung konservativ

Karlsruher Urteil zum Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare löst neue Debatte um Homoehe aus

Jana Frielinghaus
Angesichts der deutschen und europäischen Geschichte ist das, was das Bundesverfassungsgericht am Dienstag sprach, tatsächlich ein »Meilenstein«. So hatte der Justiz-Staatssekretär Max Stadler (FDP) das Urteil zum Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare genannt. Insbesondere die höchstrichterliche Feststellung, daß es Kindern, egal ob leiblichen oder angenommenen, bei gleichgeschlechtlichen Eltern definitiv nicht schlechter geht als in der traditionellen Familien­konstellation, dürfte noch einmal einiges in Bewegung bringen.

Praktisch führt das Urteil dazu, daß, wer in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, ab sofort ein Kind adoptieren darf, das zuvor bereits von seiner Partnerin oder seinem Partner angenommen wurde. Der Fachausdruck für den Vorgang: Sukzessiv­adoption. Bislang war genau das gleichgeschlechtlichen Paaren verwehrt. Partner durften nur leibliche Kinder ihrer Freundin oder ihres Freundes adoptieren. Doch auch nach der Entscheidung ...

Artikel-Länge: 4573 Zeichen

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