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19.02.2013 / Feuilleton / Seite 8

»Kubas Kultur ist Mischung vieler ethnischer Einflüsse«

Seit der Revolution ist die Literatur kritischer und vielfältiger geworden. Ein Gespräch mit Miguel Barnet

Volker Hermsdorf, Havanna
Miguel Barnet ist Gründer und Vorsitzender der kubanischen Schriftstellervereinigung UNEAC (Unión de Escritores y Artistas de Cuba). Er ist einer der bedeutendsten Literaten Kubas. Er wurde 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz für sein Engagement im deutsch-kubanischen Kulturaustausch geehrt.

Sie haben vergangene Woche Ihre Kollegen vom Schriftsteller- und Künstlerverband (UNEAC) mit einer Feier überrascht – Anlaß war die Veröffentlichung Ihres ersten Buches (»La piedrafina y el pavorreal«) vor 50 Jahren. Wie hat sich die kubanische Literatur in diesem Zeitraum entwickelt?

Sie war immer von revolutionären Idealen geprägt. Obwohl unser Land früher stark von ausländischen Einflüssen abhing, verfaßten José Marti und andere Autoren Schriften, die eine wichtige Rolle in unseren Befreiungskämpfen spielten. Mit der Revolution erfuhr die Literatur ab 1959 eine große Veränderung, so kommen zum Beispiel von Jahr zu Jahr mehr Kinderbücher heraus – vor der R...

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