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18.02.2013 / Inland / Seite 8

»Öffentliche Debatte anstoßen«

»Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum« will heute mit Politikern über Altersarmut sprechen. Ein Gespräch mit Petra Steinbrink

Gitta Düperthal
Petra Steinbrink ist Referentin für ­Sozialpolitik beim Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Das »Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum« kommt heute in Berlin zu einer Tagung zusammen. Es setzt sich aus Vertretern von DGB, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Erwerbsloseninitiativen, Bauern-, Umwelt- und Flüchtlingsorganisationen zusammen. Was ist das Ziel des Treffens?

Wir wollen die öffentliche Debatte anstoßen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Es geht um mehr als unsere gemeinsame Erkenntnis, daß die monatlichen Sozialleistungen zu niedrig sind: Wir wollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen kritisieren, die aus der Hartz-Gesetzgebung resultieren. Es wird um Umweltschutz, Altersarmut und die Forderung nach Mindestlöhnen gehen. Im Mittelpunkt stehen Aspekte, die in der Debatte meist zu kurz kommen: Welche Auswirkungen hat Armut auf die Demokratie und die Volkswirtschaft? In welchem Zusammenhang stehen unzureichende Sozialleistungen, Niedrig...

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