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18.02.2013 / Inland / Seite 2

»Es gibt eine Menge von der DDR zu lernen«

Berliner Unternehmerin ­sammelt Erfahrungs­berichte ehemaliger Kombinatsdirektoren. Ein Gespräch mit Katrin Rohnstock

Peter Wolter
Katrin Rohnstock ist Inhaberin des Berliner Unternehmens »Rohnstock Biografien«

Sie laden jeden Monat ehemalige Wirtschaftschefs der DDR zu »Erzählsalons« in Ihre Firmenräume in Berlin ein. Was erwarten Sie davon?

Die Idee ist, daß sie anhand ihrer beruflichen Biographie einen Beitrag zur Erkundung der Wirtschaftsgeschichte der DDR leisten.

Über die DDR-Wirtschaft ist einiges geschrieben worden – welche neuen Erkenntnisse erwarten Sie?

Im Gegenteil – es wurde recht wenig geschrieben. Es gibt so gut wie keine Autobiographien des führenden Wirtschaftspersonals – weder von Betriebsleitern noch von Generaldirektoren. Auch nicht von Schichtmeistern oder einfachen Arbeitern.

Die DDR-Wirtschaft war Volkseigentum, staatlich geplant und geführt. Wir wollen erkunden, wie sich Ökonomie, Planungsmethoden, Weiterbildung und Betriebskultur entwickelt hatten. Darüber ist der Allgemeinheit wenig bekannt.

Mainstreammedien und viele Politiker vermitteln ...




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