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12.02.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

30 Stunden Wochenarbeitszeit

100 Prominente fordern Debatte über Arbeitszeitverkürzung. Gewerkschaften kämpfen mit anderen Problemen

Johannes Schulten
Seit dem verlorenen Streik für die Einführung der 35-Stunden-Woche ist in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung weitgehend von der Agenda der Gewerkschaften verschwunden. Nun haben über 100 Wissenschaftler, Gewerkschafter, Politiker und Kirchenvertreter in einem offenen Brief die Einführung der 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich gefordert. »Der Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit muß höchste Priorität haben«, heißt es in dem Aufruf, der am Montag veröffentlicht wurde und sich an die Vorstände deutscher Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände richtet.

Neben drei Millionen Arbeitslosen gebe es mehr als drei Millionen Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können. Nur durch eine »kollektive Arbeitszeitverkürzung auf eine rechnerische gesamtwirtschaftliche 30-Stunden-Woche« sei es möglich, das Ziel der Vollbeschäftigung zu erreichen.

Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem de...



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