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11.02.2013 / Inland / Seite 4

Abschottung kostet Leben

Bundesregierung gibt erstmals Auskunft zu Todesopfern unter Flüchtlingen

Ulla Jelpke
Die weitgehende Abschottung der EU-Außengrenzen kostet Menschenleben. Das geht jetzt auch aus Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen der Linksfraktion im Bundestag hervor.

Jeweils zu Jahresbeginn fordert die Fraktion der Linken Informationen zu Todesopfern unter Flüchtlingen ein, die auf dem Weg in die Bundesrepublik oder in die Europäische Union waren. Die Antwort der Bundesregierung war stets einsilbig: Man habe »keine amtlichen Erkenntnisse«, hieß es. Dieses Mal hat die Fraktion explizit auch nach nicht amtlichen Erkenntnissen gefragt, die etwa über die Abschottungsagentur Frontex zugeleitet werden. Und erstmals gibt es konkrete Zahlen, auch wenn dabei mit Sicherheit eine hohe Dunkelziffer existiert.

So haben Bundespolizisten, die in Griechenland eingesetzt waren, über ein Bootsunglück berichtet, das sich am 14. Dezember in der Ägäis ereignet hat: Auf der Überfahrt nach Lesbos waren 21 Personen ertrunken, weitere sechs blieben ve...



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