05.02.2013 / Inland / Seite 5

Asse-Wasser in die Ems?

»Gering belastete« Laugen aus AKW könnten in Flüsse geleitet werden, meint der Betreiber. Für die schwer kontaminierten Lösungen gibt es keine Idee

Max Eckart
Wird das ins Atommüllager Asse in Niedersachsen laufende salzhaltige Wasser demnächst in Flüsse oder ins Meer geleitet? Die Entsorgung dieser sogenannten Zutrittswässer gestaltet sich zunehmend schwierig, räumt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein. Obwohl die Flüssigkeit »radiologisch unbedenklich« sei, ließen sich nur schwer Abnehmer dafür finden.

Seit mindestens 25 Jahren sickern täglich rund 12000 Liter mit Steinsalz gesättigtes Grundwasser in die Asse. Es wird größtenteils in 658 Metern Tiefe aufgefangen, nach einer radiologischen Kontrolle nach oben gepumpt und abtransportiert – bislang in das stillgelegte Bergwerk Mariaglück im Kreis Celle, das dem Kali- und Salzbergbauunternehmen K + S AG gehört.

Da die Grube Mariaglück aber 2014 endgültig verschlossen werden soll, müßten alternative Annahmestellen gefunden werden, sagte am Montag ein BfS-Sprecher. Zudem müsse man sich d...



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