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28.01.2013 / Inland / Seite 4

Geheimverfahren wegen sexueller Ausbeutung

Spitzeleinsätze britischer Polizisten kommen vor Gericht. Womöglich auch Betroffene in Deutschland

Matthias Monroy
In Großbritannien kommt Bewegung in die Auseinandersetzung um die Unterwanderung linker Gruppen durch verdeckte Ermittler. Nun hat sich ein Gesandter der Vereinten Nationen eingeschaltet. Maina Kiai ist der UN-Berichterstatter für das Recht auf freie Versammlung und Organisierung. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in London forderte der Kenianer die britische Regierung auf, eine richterlich geleitete, öffentliche Untersuchung der Spitzeleinsätze anzuordnen.

Hintergrund ist ein Zivilverfahren von elf Frauen und einem Mann wegen sexueller Ausbeutung durch Staatsbedienstete. Die Klägerinnen werfen den Spitzeln vor, Sexualität zur Erlangung von Informationen eingesetzt zu haben. Dies sei ein weiterer Beleg für »institutionalisierten Sexismus« innerhalb der Polizei. Einige der Fälle liegen bereits lange zurück und betreffen sogar drei Kinder von Polizisten, die nach Affären mit Ziel- oder Kontaktpersonen geboren wurden. Zu den Beschuldigten gehören die Ex...

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