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25.01.2013 / Ausland / Seite 6

Der Untote von Prag

Bei der tschechischen Präsidentenwahl steht die nationale Souveränität auf dem Spiel

Werner Pirker
Die beiden für die am Freitag und Sonnabend stattfindende Endrunde der Präsidentenwahlen in der Tschechischen Republik qualifizierten Kandidaten haben eine nationale Kontroverse ausgelöst, wie sie zugespitzter kaum noch ausgetragen werden könnte. Auf der einen Seite der ehemalige sozialdemokratische Ministerpräsident Milos Zeman, ein volkstümlicher Politiker, der hinsichtlich der Aussiedlung der Sudetendeutschen und den ihr zugrundeliegenden Benes-Dekreten zu keinerlei Zugeständnissen an den liberalen Zeitgeist in Form einer Aufweichung der nationalen Position bereit ist. Auf der anderen Seite Fürst Karl zu Schwarzenberg, deutschgesinnter Außenminister der Tschechischen Republik, der die Benes-Dekrete lieber heute als morgen für aufgehoben erklären will.

Wes Geistes Kind der Nachkomme eines böhmischen Adelsgeschlechtes, das für Jahrhunderte deutscher Fremdherrschaft über die tschechischen Länder steht, ist, beweist sein Vergleich der Benes-Dekrete mit Fä...

Artikel-Länge: 4159 Zeichen

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