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25.01.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

EU wartet auf die »Zeit nach Chávez«

Gipfeltreffen in Santiago de Chile: Europäer kommen als Bittsteller, aber hoffen auf zahmere Lateinamerikaner

André Scheer
Die einstigen Kolonialherren kommen als Bittsteller. Am Wochenende werden in Santiago de Chile hochrangige Vertreter aus rund 60 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) zu ihrem ersten Gipfeltreffen zusammenkommen, unter ihnen Kubas Präsident Raúl Castro und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es ist eine Premiere, daß die im Dezember 2011 in Caracas gegründete CELAC, die alle Staaten des Kontinents außer Kanada und den USA umfaßt, als eigenständiger Akteur den Europäern gegenübertritt – und das durchaus selbstbewußt.

»Wir werden die wichtigsten Herausforderungen analysieren, denen sich die internationale Gemeinschaft gegenübersieht, und werden untersuchen, wie wir unsere Zusammenarbeit verstärken können«, ließ der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, gewohnt unscharf verlauten. Konkret geht es um Investitionen »zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Technologietrans...

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