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19.01.2013 / Wochenendbeilage / Seite 7 (Beilage)

Über Thomas Rietzschel

Reinhard Jellen
»An die Stelle des naiven ist der anmaßende Dilettant getreten, der moderne Mensch par excellence, ein Bürger, der sich selbst vormacht, was die anderen von ihm halten sollen. Er ist, was er zu sein verlangt, nicht was er kann, gleich, ob er nun als deutscher Außenminister durch die Welt gockelt, diamantbesetzte Totenschädel als Kunst verkauft, eine Rechtschreibreform vom Zaun bricht oder als Banker verzockt, was ihm nicht gehört. In welcher Verkleidung immer wir ihm begegnet sind, stets hat der beruflich agierende Dilettant erfolgreich versagt.« (Thomas Rietzschel)

Mit »Stunde der Dilettanten. Wie wir uns verschaukeln lassen« hat der Autor und ehemalige Kulturkorrespondent der FAZ, Thomas Rietzschel, eine kluge und scharfzüngige Kritik an den gegenwärtigen politischen und kulturellen Zuständen verfaßt. Auch der Leser, welcher den Tenor seiner Ausführungen in der Gesamtheit nicht teilt, kann das bereits im letzten Jahr erschienene Buch erstens mit Vergnü...

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