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17.01.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

»Ohne Linke rückt der Landtag nach rechts«

Mindestlohn, Studiengebühren und soziale Spaltung im Land prägt Diskussionen an Infotischen. Ein Gespräch mit Manfred Sohn

Mirko Knoche
Manfred Sohn ist Spitzenkandidat und Landesvorsitzender der Linkspartei in Niedersachsen

Einer aktuellen Wahlumfrage zufolge liegt die Linkspartei in Niedersachsen bei sechs Prozent. Sie spielen ernsthaft mit dem Gedanken, eine rot-grüne Regierungskoalition in Hannover zu tolerieren oder sich direkt daran zu beteiligen. Unter welchen Bedingungen würden Sie versuchen, das in die Tat umzusetzen?

Zunächst hängt das vom Wahlergebnis ab. Falls die FDP nicht in den Landtag einzieht, werden SPD und Grüne voraussichtlich genug Parlamentssitze erringen, um eine eigene Mehrheit zu bilden. Dann gäbe es mit der CDU eine große, bräsige Oppositionspartei auf der Rechten und mit uns eine kleine, pfiffige Oppositionspartei auf der Linken. Falls aber die FDP durch die Leihstimmenkampagne der Union in den Landtag gehievt wird, würde es für Rot-Grün allein nicht mehr reichen. Dann würden wir uns, gemäß unserem Wahlprogramm, am Samstag nach der Wahl mit Gewerkschaften, Arbei...

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