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09.01.2013 / Antifa / Seite 15

Neonazis mittendrin

Ukraine: Ehemalige Ministerpräsidentin Timoschenko und Boxweltmeister Klitschko haben keine Probleme mit rassistischen Gewalttätern

Tomasz Konicz
Die Ultrarechte der Ukraine sieht sich im Aufwind. Nachdem die neofaschistische Partei Swoboda (Freiheit) bei der Parlamentswahl im Oktober 2012 mehr als zehn Prozent der Stimmen erhalten hat, nehmen gewalttätige Übergriffe und militante Aktionen ihrer Schlägertrupps rapide zu. Zuletzt griffen Swoboda-Anhänger am 21. Dezember die Räumlichkeiten des Stadtrates im südukrainischen Odessa an, nachdem dieser im Rahmen einer Umbenennung auch wieder für eine »Straße der Sowjetischen Armee« gesorgt hatte. Unterstützt von Kleinunternehmern eines angrenzenden Marktplatzes durchbrachen mehr als hundert Neofaschisten, die sich in der Tradition der ukrainischen Nazikollaborateure um die SS-Division »Galizien« sehen, Polizeiabsperrungen und verwüsteten unter Einsatz von Tränengas einen Teil der Inneneinrichtung.

Tränengas setzten die Schlägerbanden der Swoboda auch am 8. Dezember in Kiew ein, als sie eine Kundgebung von Menschenrechtlern und Homosexuellen angriffen, d...

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