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07.01.2013 / Titel / Seite 1

Assad: Ganz Syrien leidet

Präsident will Versöhnungskonferenz, lehnt aber Dialog mit »Marionetten des Westens« ab. Verhaltene Reaktionen in Damaskus

Karin Leukefeld
Bei einer mit Spannung erwarteten Rede hat der syrische Präsident Baschar Al-Assad am Sonntag in Damaskus eingeräumt, daß »das Leid alle Teile Syriens ergriffen« habe. »Auf den Straßen unseres Landes« gebe es »keinen Ort für Freude, Sicherheit und Stabilität« mehr. Bei den anhaltenden Auseinandersetzungen handele es sich »nicht um einen Krieg zwischen der Regierung und der Opposition, sondern um einen Krieg der Nation gegen Mörder und Kriminelle«, sagte Assad.

Der Staatschef bekräftigte seine Entschlossenheit, den »Kampf gegen den Terrorismus« fortzusetzen. Er lobte die Syrer, die sich den Angreifern in ihren Dörfern entlang der Grenze zur Türkei entgegengestellt und Syrien geschützt hätten. Alle Kräfte müßten gesammelt werden, um dem Terrorismus zu widerstehen. Assad warnte davor, die Palästinenser in die innersyrische Krise hineinzuziehen, damit würde von den »eigentlichen Feinden« abgelenkt werden. Zur Beilegung des Konflikts machte der Präsident mehr...

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