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07.01.2013 / Politisches Buch / Seite 15

Noch nicht beendete Diskussion

Schreckliche Arbeit in der DDR? Zwei Publikationen über Vertragsarbeiter

Ulrich van der Heyden
Im vergangenen Jahr entbrannte in Ostdeutschland eine öffentliche Diskussion, zu der die Wissenschaft bislang wenig beizusteuern hatte – und wenn doch, tat sie es, dem gängigen Geschichtsbild über die DDR angepaßt, mehr schlecht als recht. Gemeint ist die Geschichte des Einsatzes von sogenannten Vertragsarbeitern, insbesondere aus Ländern der »Dritten Welt«, in der DDR-Wirtschaft.

Anlaß für die Debatte 2012 war vor allem eine vom Verein Reistrommel organisierte Ausstellung, zu der ein Katalog vorliegt. Die Kommentare zu den Schautafeln riefen heftigen Widerspruch hervor – sowohl bei ehemals für den Arbeitseinsatz Verantwortung tragenden DDR-Bürgern als auch bei einigen ehemaligen Vertragsarbeitern, die Deutschland verblieben sind.

In der Tat sind viele der Kommentare als unprofessionell zu kritisieren, denn es werden individuelle Schicksale verallgemeinert. Wertungen wurden aus dem historischen Kontext gerissen, ersichtliche Widersprüche etw...



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