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04.01.2013 / Titel / Seite 1

Jobkiller Euro-Krise

Studie: Mehr als 20 Millionen Erwerbslose im gemeinsamen Währungsraum. Deutschland laut Statistik derzeit noch besser dran als der Durchschnitt

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone wird sich 2013 weiter verschärfen. Dies ist das Resümee einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Dem Papier zufolge werde in der zweiten Jahreshälfte die Zahl der (amtlich registrierten; d. Red.) Arbeitslosen mit knapp 20 Millionen Betroffenen einen Rekordwert erreichen, hieß es am Donnerstag in Berlin. Zum Vergleich – 2010 zählten die amtlichen Statistiker im gemeinsamen Währungsraum 15,9 Millionen Erwerbslose.

Grund für den Anstieg ist der Studie zufolge die schwache Konjunktur. So wird die Wirtschaftsleistung voraussichtlich um weitere 0,2 Prozentpunkt zurückgehen. Bereits 2012 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um etwa 0,4 Prozent geschrumpft.

Es verwundert wenig, daß die Prog­nosen für die am stärksten von der Krise betroffenen Staaten besonders düster ausfallen. Die Wirtschaftsleistung Griechenlands dürfte der Studie zufolge um 4,3 Prozent zurückgehen und erst 2015 wieder...



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