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03.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nur ein Tropfen

Warum der Budgetkompromiß nicht das Verschuldungsproblem der USA lösen wird

Rainer Rupp
Nachdem der US-Senat den Budgetkompromiß am letzten Tag des alten Jahres abgenickt hatte, versetzte die Zustimmung des Repräsentantenhauses zu Beginn des neuen Jahres die weltweiten Finanzmärkte am Mittwoch in Euphorie. Von Asien über Europa bis hin zur Wallstreet verzeichneten die Börsen überall kräftige Kurssprünge und erreichten in etlichen Fällen – so auch der DAX in Deutschland – neue Fünf-Jahres-Hochstände. Doch weder die wirtschaftlichen Aussichten in Europa noch die in den USA rechtfertigen diese Stimmung. Zwar hat Washington in letzter Minute die sogenannte Fiskalklippe umschifft; mit einem faulen Kompromiß im Kongreß wurde die drohende automatische Budgetkürzung nach der Rasenmähermethode für zwei Monate aufgeschoben. Auch wird es jetzt eine Steuererhöhung für die reichsten zwei Prozent der US-Bevölkerung geben. Die massiven Finanzprobleme Washingtons sind damit jedoch keineswegs vom Tisch. »Nichts ist wirklich gelöst worden«, warnt ...

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