31.12.2012 / Feuilleton / Seite 12

M. Feist gestorben

Klaus Huhn
Manfred Feists Jugend war tragisch: Die Mutter starb, als er noch keine zehn Jahre alt war, den Vater hatte man in ein Konzentrationslager gesperrt. Die drei Jahre ältere Schwester mühte sich redlich, die Mutter zu ersetzen. Dabei versteckten sich die beiden nicht in Kellern, sondern verteilten in Halle antifaschistische Flugblätter, die man der Schwester zugesteckt hatte. Die heiratete später Erich Honecker, und Bruder Manfred Feist folgte ihr auf dem Weg der Jungen Pioniere, der FDJ bis hin zur SED.

Er übernahm schon bald wichtige Funktionen in der Liga für Völkerfreundschaft und knüpfte viele wichtige Kontakte zu Organisationen, die sich weltweit für die Anerkennung der DDR einsetzten und bemühte sich um Emigrante...

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