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21.12.2012 / Thema / Seite 10

Ein legendäres Orchester

Geschichte. Streiflichter aus dem Innenleben des sowjetischen Kundschafternetzes, das von den Nazis auf den Namen »Rote Kapelle« getauft worden war

Peter Rau
Die Geschichte des berühmten sowjetischen Spionageringes begann, lange bevor Hitlers Häscher ihr jenen Namen gaben, der noch nach Jahrzehnten Geheimdienstexperten wie Militärs, Historiker wie Zeitzeugen, Journalisten wie Schriftsteller umtreibt: die »Rote Kapelle«. Auf diesen Namen waren die Funkabwehr der Wehrmacht und in deren Gefolge die Gestapo im Sommer 1941 verfallen, als nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion schlagartig eine Vielzahl von Funksprüchen unbekannter Sender im Äther zu registrieren waren. Da diese Funker im Geheimdienstjargon »Pianisten« genannt wurden, lag es nahe, hinter deren Konzert ein ganzes Orchester zu vermuten.

»Otto« übernimmt die Regie

Der Grundstein hierfür war Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gelegt worden – in Moskau, genauer gesagt, in der Zentrale der GRU, des militärischen Nachrichtendienstes der sowjetischen Streitkräfte. Dieser Dienst stützte sich bis 1935 im wesentlichen auf die M...

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