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08.12.2012 / Inland / Seite 2

Nobelpreis für Abschieber

Amnesty International kritisiert Flüchtlings- und Menschenrechtspolitik der EU

Vor der bevorstehenden Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union (EU) hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Kritik an der Flüchtlingspolitik des Staatenbundes geübt. Die EU trage »zum Teil selbst zu Menschenrechtsverletzungen bei«, erklärte Wolfgang Grenz, Amnesty-Generalsekretär in Deutschland, am Freitag in Berlin. Am Montag, dem internationalen »Tag der Menschenrechte«, wird der EU der Friedensnobelpreis verliehen. »Bisher wird sie auf dem Gebiet der Menschenrechte ihren eigenen Ansprüchen oft nicht gerecht, insbesondere ihre Asyl- und Flüchtlingspolitik ist eines Nobelpreisträgers nicht würdig«, sagte Grenz. Die EU bekämpfe Menschenrechtsverletzungen »oft nicht entschieden genug«, kritisierte Amnesty. Insbesondere die Roma würden in vielen EU-Staaten...

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