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07.12.2012 / Feminismus / Seite 15

Angst vor eigener Polizei

Wenig Grund zu Optimismus auf Fachtagung »Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan« in Bonn. Mafiaähnliche Strukturen in der Regierung

Mona Grosche
Auch nach elf Jahren Militäreinsatz ist Afghanistan von friedlicher, demokratischer Entwicklung weit entfernt. Angesichts des angekündigten Truppenabzugs im Jahr 2014 fürchten Menschenrechtsaktivisten nun zudem den Verlust mühsam erkämpfter Fortschritte für die Frauen – so der Tenor in der Debatte auf einer von der Frauenhilfsorganisation Medica Mondiale organisierten Tagung am vergangenen Wochenende in Bonn. Denn die innenpolitische Lage des Landes ist alles andere als stabil: In sämtlichen 34 Provinzen haben die Taliban wieder erheblichen Einfluß, Warlords sorgen für politische Unruhe, der Drogenhandel floriert. Noch immer haben nur 22 Prozent der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, 60 Prozent sind sehr schlecht mit Nahrungsmitteln versorgt, die Lebenserwartung beträgt statistisch gesehen gerade 44,6 Jahre. Angesichts der Korruption und des weithin herrschenden Stammesrechts können neue Gesetze und die 2004 ratifizierte Verfassung kaum umg...

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