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01.12.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kaderschmiede Goldman Sachs

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise
Die britische Regierung hat geruht, Mark Carney zum künftigen Chef der Notenbank, der Bank of England, zu ernennen. Das ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen ist Carney bereits Chef einer Zentralbank, nämlich der kanadischen. Er ist auch nicht britischer, sondern kanadischer Staatsbürger. Die Regierung zeigt mit der Ernennung, daß sie kein Eigengewächs der Bank of England, also etwa den bisherigen stellvertretenden Chef, einen gewissen Paul Tucker, auf dem führenden Posten haben will. Interessanter noch ist, daß Mark Carney vor seiner Zeit als kanadischer Notenbankchef dreizehn Jahre lang sein (bestimmt gutes) Geld bei der Investmentbank Goldman Sachs verdient hat.

An dieser Stelle ein Einschub: Daß mal wieder ein Goldman-Manager ein wichtiges öffentliches Amt erhält, war zwar in den meisten Zeitungen zu lesen, allein in der Financial Times Deutschland wurde das zum Thema eines angemessen bissigen Kommentars gemacht. Das ist einer der Gründ...

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