01.12.2012 / Inland / Seite 8

»Solikonzert mit Palästina findet auf jeden Fall statt«

Die Rostocker Hochschule für Musik und Theater hatte den Saal dafür gekündigt. Ein Gespräch mit Anna von Rohden

Peter Wolter
Anna von Rohden studiert klassische Musik an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater

Gemeinsam mit dem chilenischen Liedermacher Nicolás Miquea haben Sie für Sonntag abend zu einem Solidaritätskonzert für Palästina eingeladen – die Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT) hat Ihnen aber im letzten Moment den Raum dafür entzogen. Warum?

Daß Veranstaltungen mit politischem Charakter an der HMT nicht gern gesehen sind, hatte ich vermutet – deswegen hatten wir das Konzert auch als private Initiative angemeldet. Geworben haben wir dafür lediglich über private E-Mail-Verteiler, wir haben bewußt auf Plakate, Flugblätter etc. verzichtet. Irgendwie hatte die Hochschulleitung allerdings Wind von der Sache bekommen und uns untersagt, den Raum zu nutzen.

Bei einer privaten Veranstaltung geht es aber doch niemanden an, worüber dort gesprochen wird – was hat sich die Hochschulleitung da einzumischen?

Das ist Interpretationssache. Sie ha...

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