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20.11.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wuchern im System

G-20-Finanzstabilitätsrat beklagt Vormarsch von Schattenbanken. Unregulierte Fonds und Zweckgesellschaften setzten 2011 rund 67 Billionen US-Dollar um

Sogenannte Schattenbanken, deren Transaktionen nicht der üblichen Finanzmarktregulierung unterliegen, haben einer Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr rund 67 Billionen US-Dollar (52,6 Billionen bzw. 52600 Milliarden Euro) umgesetzt. Damit sei ihr Umsatz im Vergleich zu 2010 um fünf bis sechs Billionen Dollar gewachsen, heißt es im Jahresbericht des Finanzstabilitätsrats (Financial Stability Board, FSB), der am Sonntag in Genf vorgestellt wurde.

Bei Schattenbanken handelt es sich um Institute oder Geschäftszweige, die bankähnliche Aufgaben wie Finanzierungen übernehmen, ohne jedoch der Bankaufsicht zu unterliegen. Rund die Hälfte werden von den Geldhäusern selbst initiiert, auch Pensionsfonds oder Versicherungsgesellschaften bedienen sich rege dieses Instrumentariums. Es handelt sich meist um Zusammenschlüsse von Investoren die unter zum Teil irreführenden Namen wie Hedge Fonds (»to hedge« steht im Englischen für »absichern«) oder Geldmarktfonds agie...

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