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20.11.2012 / Ausland / Seite 7

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US-Präsident Obama zu Besuch in Myanmar. Aung San Suu Kyi warnt den Gast vor Illusionen über Demokratisierungsprozeß

Hilmar König
Barack Obama weilte am Montag, aus Thailand kommend, zu einem sechsstündigen Besuch im benachbarten Myanmar, dem früheren Burma. Er wolle mit dieser Visite – erstmals wagte sich ein US-Präsident ins Land der Pagoden – den »Schwung für Demokratisierung aufrechterhalten«, erklärte er. Myanmar unternehme gerade die »ersten Schritte auf einer langen Reise in eine bessere Richtung.«

Das südostasiatische Land befreit sich seit Herbst 2010 aus der Isolation und tastet sich nach Jahrzehnten brutaler Militärdiktatur überaus vorsichtig zu demokratischen Verhältnissen voran. Der gastgebende Präsident Thein Sein verwies in diesem Sinne gegenüber Obama auf »Übereinstimmung zur Entwicklung der Demokratie und zur Anhebung der Menschenrechte auf internationalen Standard«. Zudem habe man Zusammenarbeit auf den Gebieten Bildung und Gesundheit vereinbart, auf denen Myanmar riesigen Nachholbedarf hat.

Mit Spannung war die Begegnung des Gastes, der anschließend ...



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