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19.11.2012 / Ausland / Seite 7

Alarmmeldungen

Spekulationen über das iranische Atomprogramm verfälschen die Tatsachen

Knut Mellenthin
Am Freitag ist der vierte Quartalsbericht der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) über das iranische Atomprogramm bekanntgeworden. Viele Mainstream-Medien reagierten, wie schon in der Vergangenheit, mit reißerischen Überschriften und einer verfälschenden Wiedergabe des Inhalts. So titelte beispielsweise die Nachrichtenagentur AP: »UN-Atombehörde: Iran ist im Begriff, die Produktion von Material zu verdoppeln, das rasch für Nuklearwaffen verwendet werden kann.« Im Text hieß es, daß sich dadurch die Zeit, die der Iran für die Herstellung von waffenfähigem Uran benötigt, auf nicht viel mehr als drei Monate verkürzen würde.

Das steht allerdings nicht in dem 13 Seiten umfassenden Report, den vermutlich kaum ein Journalist wirklich gelesen hat, sondern ist politisch motivierte Spekulation. Diese gehört jedoch nicht zu den Aufgaben der in Wien ansässigen IAEA. Der Generalsekretär der Behörde läßt die Berichte regelmäßig vier Mal im Jahr erstellen, jeweil...

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