10.11.2012 / Inland / Seite 2

»US-Wahl ist nicht so wichtig, wie die Medien tun«

In Berlin treffen sich an diesem Wochenende Kuba-Solidaritätsgruppen Europas. Ein Gespräch mit Kenia Serrano

André Scheer
Kenia Serrano ist ­Präsidentin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP)

An diesem Wochenende findet in Berlin ein europaweites Treffen der Kuba-Solidaritätsgruppen statt. Welche Bedeutung hat diese Zusammenkunft?

Sie ist für uns sehr wichtig, weil Europa seit dem Sieg unserer Revolution derjenige Kontinent war, aus dessen Ländern die größte Solidarität mit Kuba gekommen ist. Das galt besonders in Augenblicken großer internationaler Spannungen wie der Oktoberkrise, die in Europa Kuba- oder Raketenkrise genannt wird und deren 50. Jahrestag wir gerade begangen haben. In Mailand, Italien, stellte sich damals bei einer Demonstration für Kuba ein junger Italiener, Giovanni Ardizzone, den Übergriffen der Polizei entgegen und wurde dabei getötet. Es gibt in ganz Europa mehr als 800 Kuba-Solidaritätsorganisationen, und ihre Arbeit im Kampf gegen die Blockade und für die Befreiung unserer fünf Helden ist für uns von besonders großer Bedeutung.

Am Die...


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