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07.11.2012 / Antifa / Seite 15

Brutstätten des Terrors

Eine Veranstaltungsreihe in Berlin befaßt sich mit dem Komplex »Nationalsozialistischer Untergrund«, Verfassungsschutz und staatlicher Rassismus

Florian Osuch
Was wissen wir ein Jahr nach seinem »Auffliegen« über den »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU)? Mindestens neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet, zahlreiche weitere durch Anschläge verletzt. Das Motiv für den Mord an einer Polizistin ist weiter unklar. Wir wissen, daß das Umfeld der Täter von Geheimdiensten infiltriert und protegiert wurde. Rassismus war Nährboden für die Morde und institutioneller Rassismus wohl auch Grundlage für die Arbeit der Polizei, die mit aller Sorgfalt die Opfer und ihr Umfeld ausspähte und an den Motiven des NSU vorbei ermittelte.

Mit einer Veranstaltungsreihe nähert sich die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) dem Thema an. »Wie war es Anfang der 1990er in Thüringen, als alles begann?« fragt die Gruppierung in einem Ankündigungstext. »Warum wurden antifaschistische Demonstrationen so massiv bekämpft? Spielte der Haß auf die DDR eine Rolle? Warum wurden Neonazis protegiert und aufgebaut? Welche Interess...

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