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03.11.2012 / Geschichte / Seite 15

Auf Kriegskurs

Vor 75 Jahren fand die »Hoßbach-Besprechung« statt

Martin Seckendorf
Der »Führer und Reichskanzler« Adolf Hitler hatte für den 5. November 1937 in der Reichskanzlei eine besondere Sitzung anberaumt. Teilnehmer an der Besprechung waren der Oberbefehlshaber der Wehrmacht und Reichskriegsminister Werner von Blomberg, der Oberbefehlshaber des Heeres, Werner von Fritsch, der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring und der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Erich Raeder, sowie der Reichsaußenminister Konstantin von Neurath.

Friedrich Hoßbach, Wehrmachtsadjutant Hitlers, fertigte am 10. November eine Niederschrift über die Sitzung an. Revisionistische Historiker nutzten die Differenz zwischen der Sitzung und der Niederschrift, um sie in Zweifel zu ziehen. Diese Versuche sind inzwischen gescheitert.

Das Internationale Militärtribunal zur Aburteilung der deutschen Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg wertete die Hoßbach-Niederschrift als »eines der Schlüsseldokumente« für die Untersuchung der schwerwiegendsten Anschuldigung g...



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