29.10.2012 / Ausland / Seite 6

Hurrikan und Propaganda

Kuba-Feinde mißbrauchen Naturkatastrophe für Antiregierungskampagne

Volker Hermsdorf
Der am heutigen Montag auf die Ostküste der USA zurasende Hurrikan »Sandy« hat in der Karibik eine Spur der Verwüstung hinterlassen und nach Agenturmeldungen bisher mindestens 58 Menschen getötet. Auf Kuba waren vor allem die Provinzen Holguin, Guantánamo und Santiago de Cuba betroffen. Elf Menschen verloren ihr Leben, Zehntausende Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Betriebe wurden teilweise schwer beschädigt, Bananen- und Kaffeeplantagen zerstört und die Stromversorgung unterbrochen, als der Hurrikan am Donnerstag über den Osten des Landes zog.

Noch während die Schäden gesichtet wurden, begannen bereits am Freitag die Aufräum- und Bergungsarbeiten. Zusammen mit den Bürgern waren Brigaden der Armee, des Bauministeriums, der Kommunalen Versorgungsbetriebe und der Landwirtschaft rund um die Uhr im Einsatz. Aus Havanna und anderen Landesteilen waren Transporte mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Hilfsgütern organisiert worden.

Die kubanischen M...



Artikel-Länge: 4372 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe