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27.10.2012 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

China »Frieden diktieren«

Im Bund mit sieben weiteren imperialistischen Mächten schickte das Deutsche Reich 1900 eine »Strafexpedition« nach Ostasien. August Bebel nahm dazu im Reichstag Stellung (Teil IV)

Von 1897 bis 1914 besetzte die deutsche Kriegsmarine die Bucht von Kiautschou mit der Stadt Qingdao. Formal war die Kolonie seit 1898 ein Pachtgebiet. Während des sogenannten Boxeraufstandes um 1900 nutzte Deutschland im Bund der imperialistischen »Vereinigten acht Staaten« (Japan, Rußland, Großbritannien, Italien, USA, Frankreich, Österreich-Ungarn) die Gelegenheit zum Versuch, China aufzuteilen. Das deutsche Kaiserreich entsandte ein 15000 Mann starkes Truppenkontigent. Das Korps wurde am 27. Juli 1900 von Kaiser Wilhelm II. mit einer Ansprache in Bremerhaven verabschiedet, die als »Hunnenrede« in die Geschichte einging. Am 19. November 1900 sprach der SPD-Vorsitzende August Bebel dazu im Reichstag:

Die Kölnische Zeitung berichtet in Nummer 870 aus dem Tagebuch des Herrn (Heinrich) Cordes (Dolmetscher an der deutschen Gesandtschaft in Peking – d. Red.), das dieser ihr überlassen hat, daß am 14. Juni deutsche Posten, auf der Stadtmauer in Peking s...

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