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18.10.2012 / Inland / Seite 5

Bayerns V-Mann

Landesamt für Verfassungsschutz hatte wohl doch eigenen Informanten im Umfeld der Neonazi-Terrorzelle

Claudia Wangerin, München
Entgegen früherer Aussagen hatte Bayerns Verfassungsschutz wohl doch einen V-Mann im Umfeld der rechten Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU), die in dem Freistaat fünf von zehn ihrer Morde begangen haben soll. Der frühere Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz, Gerhard Forster, soll nun wegen Widersprüchen in seiner ersten Aussage erneut im Untersuchungsausschuß des Landtags vernommen werden. Dies beschloß das Gremium am Dienstag in München einstimmig auf Antrag der Opposition. Es habe darüber keine kontroverse Debatte gegeben, sagte der Ausschußvorsitzende Franz Schindler (SPD), nachdem die Öffentlichkeit vorübergehend ausgeschlossen worden war. Forster war eine Woche zuvor bereits öffentlich und nichtöffentlich vernommen worden.

Nach Informationen der Thüringer Allgemeinen und des Bayerischen Rundfunks führte seine Behörde über mehrere Jahre einen fränkischen Neonazi als Informanten. Er soll Mitte der 1990er Jahre direkten Kontakt...

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