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02.10.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fusion im Kreuzfeuer

Geplantes Zusammengehen von EADS und BAE: Konzernchef Enders will privatisieren. Großaktionär Lagardère hat Vorbehalte. Berlin hofft auf mehr Einfluß

Arnaud Lagardère hat Bedenken angemeldet. Der Verleger und EADS-Großaktionär will sich mit der Idee eines Zusammengehens mit der britischen Konkurrenz von BAE Systems nicht recht anfreunden. »Lagardère hält die Bedingungen der Fusion zu diesem Zeitpunkt für nicht zufriedenstellend«, teilte der Konzern des französischen Oligarchen am Montag in Paris mit.

Thomas Enders und Ian King hingegen setzen voll auf Privatisierung: Die Topmanager der beiden Konzerne sehen mit der angestrebten Fusion offenbar eine gute Gelegenheit, den Staatseinfluß in dem zukünftigen Mega-Rüstungskonzern auf Null zu setzen. Entsprechende Pläne, EADS-BAE zu einem »normalen Unternehmen« zu machen kündigten Enders und King am Montag in der Süddeutschen Zeitung (SZ) an.

Die deutsche Bundesregierung hat indes laut SZ vor – im Einklang mit der Staatsführung in Paris, wie in Berlin gern betont wird – ihre Machtposi­tion eher auszubauen, als sich aus der strategischen Unternehm...



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