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12.09.2012 / Inland / Seite 4

Regierung rüffelt OECD

Internationale Organisation würdigt zahlreiche Fortschritte im BRD-Bildungssystem. Kabinett empört über moderate Kritik an zu wenig Aufstiegschancen

Jana Frielinghaus
Das Zeugnis, das die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) der »Bildungsrepublik« Deutschland gerade ausgestellt hat, könnte kaum besser ausfallen. Überall sehen die Pariser Experten deutliche Fortschritte. Barbara Ischinger, Leiterin des OECD-Bildungsdirektorats, hob bei der Vorstellung der aktuellen Ergebnisse der Studie »Bildung auf einen Blick« für die BRD insbesondere die niedrige Jugendarbeitslosigkeit hervor. Im Jahr 2010 lag der Anteil 15- bis 29jähriger, die weder in Beschäftigung noch in ­Studium oder Ausbildung sind, demnach bei zwölf und damit weit unter dem OECD-Durchschnitt von 15,8 Prozent. Unter den Hochqualifizierten waren lediglich 3,1 Prozent arbeitslos, unter jenen ohne Berufsabschluß dagegen 16 Prozent und damit erheblich mehr als im OECD-Mittel (12,5 Prozent). Besonders hob Ischinger auch die deutschen Investitionen in die frühkindliche Bildung hervor. Folgerichtig nutzten Cornelia Quennet-Thielen, St...

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