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17.08.2012 / Inland / Seite 5

Etappensieg für Lotsen

Arbeitsgericht weist Klage auf Schadensersatz gegen Gewerkschaft der Flugsicherung wegen Streikaufrufen in erster Instanz ab. Langer Rechtsstreit erwartet

Daniel Behruzi, Frankfurt am Main
Es ist eine konzertierte Aktion: Gemeinsam verklagen Luft­hansa, Air Berlin und Ryanair die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf Schadensersatz in Höhe von insgesamt rund 3,245 Millionen Euro. Anlaß sind Streikaufrufe am 2. und 8. August 2011, die die Fluggesellschaften für gesetzeswidrig halten und die angeblich zu Buchungsrückgängen geführt haben. Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main hat diesen indirekten Versuch zur Einschränkung des Streikrechts am Donnerstag in erster Instanz zurückgewiesen. Dies war allerdings nur der Auftakt zu einem voraussichtlich langwierigen juristischen Konflikt, der erst vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) enden dürfte.

Anfang August hatte die GdF im Tarifstreit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Beschäftigten zwei Mal zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Den ersten Streik am 2. August 2011 sagte die Gewerkschaft ab, weil das Frankfurter Arbeitsgericht einen Teil der Forderungen für rechtswidrig hielt und die Arbei...

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