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11.08.2012 / Feuilleton / Seite 13

Unter dieser Prämisse

»Zur Kunst gehört ein Standpunkt«, wußte DEFA-Regisseur Kurt Maetzig. Am Mittwoch ist er im 102. Lebensjahr gestorben

F.-B. Habel
Diene Ehrlich Friedlichem Aufbau« war die Floskel, mit der Kurt Maetzig und die Gründerväter des deutschen Nachkriegsfilms das Kürzel DEFA übersetzten. Für Maetzig war der Neubeginn unter sozialistischen Vorzeichen Herzens- und Überzeugungssache. Er war Mitbegründer des »Filmaktivs« in der SBZ und drehte die ersten Nummern der DEFA-Wochenschau »Der Augenzeuge« 1946 noch vor der offiziellen Gründung der DEFA. Als Dokumentarfilmer schuf er auch das legendäre Bild zum Vereinigungsparteitag, wo sich die Demonstrationszüge von KPD und SPD, aus verschiedenen Straßen kommend, auf einem Platz in einer Ruinenlandschaft vereinen. Kaum einer weiß, daß Maetzig diese Vereinigung für seinen Film »Einheit SPD – KPD« inszenierte.

Kurt Maetzig wurde am 25. Januar 1911 in einem linksbürgerlichen Berliner Elternhaus geboren. Daß seine Mutter jüdischer Abstammung war, spielte damals keine Rolle. Wichtiger war zum Beispiel, daß sie ihrem achtjährigen Sohn ein Buch von ...

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