04.08.2012 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Für Kuba, mit allen Sinnen

Am Sonnabend vor einer Woche stieg in Berlin wieder die traditionelle »Fiesta de Solidaridad«. Die Teilnehmer eines »Arbeiterfotografie«-Workshops sahen genau hin

Peter Steiniger
Es ist nicht das größte Fest der deutschen Linken, aber gewiß ist es eines ihrer schönsten. Sein Motiv ist eine Sache des Herzens: die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba. Einlader in das Idyll der Parkaue, die wie eine grüne Insel zwischen dem S-Bahn-Ring und dem Häusermeer von Berlin-Lichtenberg liegt, ist die Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí der Partei Die Linke. Wie stets feiert man mit Freunden und Wegbegleitern um den 26. Juli herum – an diesem Datum begann 1953 mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba die Kubanische Revolution mit Fidel, Camilo und Ché an ihrer Spitze.

Ab dem frühen Nachmittag läuft ein Programm mit Politik, Musik, Kunst und Kultur. Von einem kurzen Schauer abgesehen, zeigt sich in diesem Jahr auch die Sonne solidarisch. Die Redner auf der Bühne halten sich kurz, die Kinder scharen sich um Clown Pepino. Die Rhythmen der Bands wecken die Lust zum Tanzen – und auch das Fernweh...

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