30.07.2012 / Inland / Seite 5

Kahlschlag geht weiter

Nokia Siemens Networks schließt fünf Standorte in Ostdeutschland und entläßt 150 Beschäftigte. Geschäftsführer nennt das sozial verträglich und wirtschaftlich sinnvoll

Susan Bonath
Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) setzt seinen radikalen Umbau fort. Wie Ende vergangener Woche bekannt wurde, stehen 150 Beschäftigte des Unternehmens in Ostdeutschland vor der Entlassung. Die kleinen Serviceeinrichtungen Chemnitz, Dresden (Sachsen), Halle (Sachsen-Anhalt), Erfurt (Thüringen) und Cottbus (Brandenburg) würden in den kommenden Wochen komplett geschlossen, sagte der Betriebsratsvorsitzende für die Region Ost, Sven Burat, am Freitag gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Das koste 29 Mitarbeitern den Arbeitsplatz. Auch den Leipziger NSN-Mitarbeitern geht es es an den Kragen: Mehr als die Hälfte der Belegschaft muß die Koffer packen.

Das ist das Resultat der vorangegangenen neunmonatigen Verhandlungen zwischen Konzernleitung und Betriebsrat. Demnach sollen von den derzeit sieben ostdeutschen Standorten nur die beiden größten in Berlin und Leipzig erhalten bleiben. Wobei in Leipzig das letzte Wort noch nicht gesprochen...

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