30.07.2012 / Ausland / Seite 6

Warnung vor Tragödie

Rußlands Außenminister Lawrow: Unterstützung des Westens für Aufständische verlängert Blutvergießen. Oppositioneller Syrischer Nationalrat fordert Intervention

Karin Leukefeld, Damaskus
Die Lage in der umkämpften nordsyrischen Metropole Aleppo bleibt weiter angespannt. Mit drastischen Schlagzeilen wurde die westliche Öffentlichkeit auf eine dramatische Schlacht um die »wirtschaftliche Hauptstadt Syriens« vorbereitet. Der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates (SNR), Abdulbaset Saeeda, forderte die westlichen Staaten zu einer militärischen Intervention auf, um ein »Massaker an der Zivilbevölkerung in Aleppo« zu verhindern.

Die UN-Formel »Verpflichtung zum Schutz« (Responsibility to Protect) führte in Libyen zunächst zur Einführung einer »Schutzzone« und anschließend zu monatelangen NATO-Luftangriffen. Das fordert der SNR seit Monaten auch für Syrien.

Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Kofi Annan, drängte beide Seiten zu einem Waffenstillstand. Nur eine politische Lösung könne den Konflikt beenden, so Annan.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte vor einer »Tragödie« und warf dem Westen vor, die Aufständischen zu unterstütz...





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