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28.07.2012 / Inland / Seite 2

»Wir glauben das ganze Gequatsche nicht mehr«

Klimacamps in drei Bundesländern protestieren gegen Braunkohleabbau und -nutzung. Ein Gespräch mit Christina Eichberger

Gitta Düperthal
Christina Eichberger ist Sprecherin des ­Lausitz-Camps

In diesem Jahr wird es im August drei Klimacamps geben: in der Lausitz, im Rheinland und in Sachsen-Anhalt. Was wollen die Aktivisten dort bewirken?

Wir haben beschlossen, dort zu protestieren, wo die Braunkohle verstromt wird und die Emissionen ausgestoßen werden. Bei der Braunkohle handelt es sich um den dreckigsten Energieträger weltweit. Mit den Camps wollen wir uns gegen die Pläne von RWE, MIBRAG und Vattenfall wehren, immer neue Kraftwerke und Tagebaue zu schaffen. Wir werden uns im Widerstand dagegen vernetzen und Alternativen diskutieren. Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher zu sehen. Aktuell wäre die Hitzewelle in den USA zu nennen. Die seit zwanzig Jahren anhaltenden Klimaverhandlungen haben keinerlei Änderung bewirkt. Die weltweiten Emissionen steigen ungehindert an, vergangenes Jahr gab es sogar einen Rekord. Gleichzeitig spricht die CDU/FDP-Bundesregierung weiterhin vollmundi...

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